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  • 30.06.2016
Studie

Der Immobilienpreisspiegel

Heuer erscheint der Immobilienpreisspiegel bereits zum 27. Mal.

Trends

„Auch im Vorjahr hat sich gezeigt, dass Immobilien als Anlage heiß begehrt waren“, sagt Fachverbandsobmann KommR Mag. Georg Edlauer. Und es geht ähnlich weiter, nach wie vor ist diese Anlageform angesichts niedriger Zinsen, geringerem Vertrauen in die Finanzmärkte und sonstiger Rahmenbedingungen beliebt. 

Trotz anhaltender Nachfrage gehören extreme Preissteigerungen jedoch der Vergangenheit an, kommen doch wieder mehr Immobilien auf den Markt.

Bundesland Salzburg

„Besonders festzuhalten ist ein neuerlich deutlich gestiegenes Transaktionsvolumen. Das in der Stadt Salzburg umgesetzte Volumen hat sich im Verlauf von 10 Jahren praktisch verdoppelt“, bilanziert Salzburgs Fachgruppenobmann KommR Mag. (FH) Dr. Gerald Hubner die Entwicklung zusammen. Bei Bauland ist Salzburg von einem Mangel gekennzeichnet. Die Preise für dieses rare Gut sind daher sowohl im Bundesland als auch in der Stadt Salzburg weiter gestiegen, ein Ende dieser Entwicklung ist mittelfristig nicht abzusehen.

Der Markt für Gewerbegrundstücke hat auch in den vergangenen Jahren eine deutlich weniger volatile Entwicklung gezeigt, als dies bei den Wohnbaugrundstücken der Fall war. Angebot und Nachfrage finden hier leichter zusammen, trotzdem bleiben die Preise auf hohem Niveau bzw. steigen sie weiter.

Ein deutliches Plus hat es auch bei Eigentumswohnungen Erstbezug gegeben. Die Anzahl der verkauften Einheiten stieg gegenüber dem Vorjahr deutlich, auch die Preise zogen weiter an. Im Segment Gebrauchte Eigentumswohnungen und Reihenhäuser haben deutlich mehr Wohnungen und Reihenhäuser den Eigentümer gewechselt, der Durchschnittspreis für diesen Wohnraum ist weiter gestiegen.

„Eine echte Aufgabe hat sich gestellt, wer in der Stadt Salzburg ein Einfamilienhaus sucht“, weiß Hubner. Das Angebot sei schmal, die Nachfrage sehr hoch - die Steigerung bei den Hausverkäufen lag bei rund 35 Prozent. Auch im Bundesland sind wenige Objekte am Markt, die Preise damit stabil hoch.

Ebenfalls gutes Geld kostet in Salzburg qualitativ hochwertiger Wohnraum im Mietsegment. In diesem Bereich hat sich aber gezeigt, dass ein gewisser Preisplafond erreicht wurde, die erzielbaren Mieten stagnieren auf hohem Niveau bzw. sind teilweise sogar leicht rückläufig.

Für Büros und Geschäftslokale sieht Hubner folgendes Szenario: Hochwertige Büroflächen sind in Salzburg nach wie vor stabil nachgefragt, die gesamte Vermietungsleistung ist leicht rückläufig. Die Preise für Geschäftslokale in Toplagen haben sich im Wesentlichen auf einem hohen Niveau stabilisiert. „Salzburg ist nach wie vor ein Platz, an dem es dem Handel gut geht“, sagt Hubner.

Aber auch innerhalb des Bundeslandes ergibt sich ein merkliches Preisgefälle das mit Abstand zur Landeshauptstadt zunimmt. Die höchsten Preise sind in der Stadt Salzburg feststellbar gefolgt vom Bezirk Salzburg Umgebung. Auf vergleichbarem Preisniveau liegen oft die Bezirke Hallein/Tennengau, St. Johann/Pongau und Zell am See/Pinzgau. Deutlich reduziert sind die Immobilienpreise durchwegs im Bezirk Tamsweg/Lungau.

Methodik

Wie bereits im Vorjahr, wurden für den Immobilienpreisspiegel 2016 in den Kategorien „Einfamilienhaus/Reihenhaus/Eigentumswohnung-Erstbezug/gebrauchte Eigentumswohnung“ die Daten sowohl nach „Wohnwerten“ (einfach, mittel, gut, sehr gut), also nach Qualitätskriterien bei der Ausstattung, als auch nach Lagekriterien (normale, gute, sehr gute Wohnlage) erhoben und in diesen Kategorien auch noch um die „mäßige Wohnlage“ innerhalb des Bezirks erweitert. Der Immobilienpreisspiegel 2016 reflektiert nicht die erzielbaren Preise bezogen auf das Einzelobjekt, sondern – basierend auf einer Mitgliederbefragung – den statistisch errechneten Durchschnittspreis der im Jahr 2015 erzielten Immobilienpreise und enthält die Auswertungen verschiedener Liegenschaftsarten für alle politischen Bezirke. Der Immobilienpreisspiegel 2016 bildet daher auch keine aktuellen Immobilienpreise (Angebotspreise) oder eine aktuelle Preisentwicklung 2016 ab, sondern stellt im Rückblick die Entwicklung des Jahres 2015 dar.

Bestellmöglichkeit

Der Immobilienpreisspiegel 2016 ist zum Preis von 35 (für WKO-Mitglieder: 27) € zzgl. USt und Versandkosten beim Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder, Wiedner Hauptstraße 57/2/2/5, 1040 Wien, erhältlich. Bestellungen per E-Mail an bestellung-immo@wko.at oder telefonisch unter 0590900-5522 oder per Fax 0590900-115522. Alle Infos unter www.wkimmo.at